
Ilona Trinkert, Wildnislehrerin Pfeffermühle 1, 35644 Hohenahr, Tel. 06446-926150,
mail: ilona.trinkert@mehrgenerationensiedlung.org
Soziales
Im Bereich Soziales wird die lösungsorientierte Konfliktbewältigung im Fordergrund stehen. Selbst in uns, als einzelner Mensch, herrschen oft verschiedene Meinungen und Ideen gleichzeitig vor und erzeugen eventuell Konflikte. So ist es auch in jeder Familie und Gemeinschaft menschlich, daß nicht alle Individuen stets gleicher Meinung sind.
Konflikte und Meinungsunterschiede dienen in erster Linie dem Wachstum der Einzelnen Beteiligten und auch dem Ganzen an sich. Wie die einzelnen Mitglieder einer Familie, Gesellschaft, Firma etc. damit umgehen zeigt den Grad der erreichten „Zivilisation“, Toleranz und Achtung vor der Vielfalt der Schöpfung.
Dieser Arbeitsbereich befasst sich mit dem Aufbau der zwischenmenschlich bestverträglichen Siedlungsstruktur, der einzuführenden Kommunikationsstruktur und –kultur, der Aufstellung und Wahlform des Gremiums oder Siedlungsrates für die Mehrgenerationensiedlung. Eine enge Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe „Siedlungsordnung“ ist dabei die Grundlage.
Kinder und Senioren sind aktiver Bestandteil jeder funktionierender Kultur. Kindern gebührt ein hohes Maß an Förderung ihrer angeborenen Fähigkeiten, eine liebevolle Führung, welche Orientierung geben kann.
Senioren tragen einen enormen Lebens- und Erfahrungsschatz, welcher sinnvollerweise in die Unternehmen und Gesellschaft einfließen sollte. Auch die Initiation der Jugendlichen, integraler Bestandteil eines jeden Naturvolkes und alten Kulturen, kann wieder von lebensgeprüften Menschen angeboten werden. So fördern wir integere, gesunde Menschen mit einem Gefühl für die Gemeinschaft und die Heimat.
Wahl-Familiengemeinschaften, welche nicht blutsverwandt sind und über eine gewöhnliche Wohngemeinschaft hinausgehen können, sind ebenfalls willkommen und werden gefördert.
Kulturelle Veranstaltungen und gemeinsame Feste dienen dazu, sich untereinander kennen zu lernen und um die eventuelle Andersartigkeit der MitbewohnerInnnen als eine Bereicherung zu erleben zu können. Vorurteile dürfen durch direkte Erfahrungen abgebaut werden.
Interkulturelle und interreligiöse Offenheit prägt die Mehrgenerationensiedlung. Dogmatische und missionarische Bestrebungen haben keinen Platz, da sie meist die Individualität zu sehr ignorieren. Wir erleben uns als Weltenbürger auf dem Weg durchs Universum, auf unserem geliebten Planeten Erde und behalten den übergeordneten Sinn des Lebens im Fokus – die Liebe für die gesamte Schöpfung und die Entfaltung unseres ganzen Bewusstseins.
Ziel ist der Erhalt der Individualität, bei einem hohen Maß an Ethik, Toleranz, Achtsamkeit und Offenheit. Ökologie und Nachhaltigkeit spielen auch im Bereich Soziales eine große Rolle.